Regen nach Trockenheit und Hitzewelle: JETZT wird die Weide zur Gefahr.

Regen nach Trockenheit und Hitzewelle: JETZT wird die Weide zur Gefahr.

Hustenwelle? Deshalb husten 2026 so viele Pferde. Du liest Regen nach Trockenheit und Hitzewelle: JETZT wird die Weide zur Gefahr. 2 Minuten

Die Weide wird langsam wieder grüner, aber genau hier lauert die Gefahr.

Der Sommer 2026 war einer der trockensten und heissesten der letzten Jahre. Jetzt kommt der Regen zurück, die Nächte werden kälter, und für unsere Pferde entsteht eine Situation, die viele unterschätzen.

3 Gründe, warum gerade jetzt Vorsicht geboten ist

  • Sehr niedriger Rohfaseranteil: Die Struktur, an die der Pferdedarm angepasst ist, fehlt fast komplett. Junges Gras besteht zu einem viel höheren Anteil aus Zucker, Eiweiss und Wasser und viel weniger aus Fasern. Ohne Faser wird die Passage zu schnell: Zucker und Eiweiss landen ungebremst im Dickdarm, Nährstoffe werden nicht richtig verdaut und der Kot verliert an Form.
  • Hoher Zuckergehalt: Der leicht verfügbare Zucker kippt die Balance im Dickdarm. Bestimmte Bakterien vermehren sich explosionsartig und gute Bakterien sterben ab. Die Mikrobiom-Balance kippt, der pH-Wert sinkt und Endotoxine werden frei. Klassisch: Kotwasser, Blähbauch, im Extremfall Rehe.
  • Erhöhter Eiweissgehalt: Junges, gestresstes Gras enthält oft überproportional viel Rohprotein. Leber und Niere sind stark beansprucht, um Toxine und Stickstoff-Überschüsse auszuscheiden.

Was daraus resultiert

  • Verdauungsprobleme: Kotwasser, Durchfall, weiche Pferdeäpfel
  • Bauchweh: Blähbauch/Aufgasung, Unwohlsein, Unruhe, Schweifschlagen
  • Hufrehe (Fühligkeit/Lahmheit, Pulsation): Besonders gefährdet sind stoffwechselsensible Pferde durch hohen Zuckeranteil
  • Belastung für Leber und Niere: Mattigkeit, Müdigkeit, Gewichtsabnahme, stumpfes Fell, Schuppen, empfindliche Haut, Juckreiz, angelaufene Beine/Ödeme

Was du jetzt tun kannst

  • Weidezeit auf 30 bis 60 Minuten begrenzen und über 10 bis 14 Tage langsam steigern.
  • Vor dem Weidegang mindestens 1 bis 2 kg Heu anbieten, damit der Magen gefüllt ist und ausreichend Rohfaser vorhanden ist.
  • Bei Kotwasser oder Blähbauch die Weidezeit sofort halbieren, nicht abwarten.
  • Vorsicht: Ab Nächten unter 8 Grad kommt Fruktan dazu. Kalte Nächte mit sonnigen Tagen sind dann besonders kritisch (Pflanze speichert die Energie und kann sie erst über den Tag abbauen).

Womit wir unterstützen

  • Für den Darm: Die Synbiotik-Formel in Anti-Kotwasser bindet Flüssigkeit und Toxine für eine gesunde Verdauung und Nährstoffverarbeitung. Auch ohne offensichtliche Kotwasser-Symptome als ganzheitliche Entgiftungs- und Darmkur geeignet.
  • Für die Leber, die gerade doppelt gefordert wird: Durch das Zucker- und Eiweiss-Überangebot sowie den beginnenden Fellwechsel, ist Leberschutz der perfekte Begleiter. Für einen gesunden Stoffwechsel und zur Entlastung der Entgiftungsorgane.

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